Leistung · 03

Strategische KI-Beratung — ehrlich, fachlich, ohne Hype.

Bevor Sie in KI investieren, sollten Sie wissen, wo sie wirklich hilft und wo nicht. Unsere Beratung beginnt mit Ehrlichkeit. Manchmal lautet das Ergebnis: bauen. Manchmal lautet es: nicht bauen — hier sind drei Prozesse, die Sie zuerst manuell aufräumen sollten.

Definition

Was strategische KI-Beratung bei uns heißt.

KI-Beratung bedeutet für viele Anbieter: ein Foliendeck mit Branchen-Trends, ein Workshop mit Post-its, ein Report mit Empfehlungen. Wir finden das zu oberflächlich. Unsere Beratung ist prozessorientiert und endet mit konkret umsetzbaren Empfehlungen — nicht mit einer Vision.

Was wir Ihnen geben: eine realistische Einschätzung, welche Ihrer Prozesse sich für KI-Unterstützung eignen und welche nicht. Eine Priorisierungs-Liste nach Aufwand und Nutzen. Eine technisch fundierte Grobschätzung für die Top-Kandidaten. Und — wenn gewünscht — Empfehlungen zu Make-or-Buy, Datenschutz und organisatorischen Voraussetzungen.

Was wir Ihnen nicht geben: Buzzword-Bingo, Hype-Zyklen, Wettbewerbs-Vergleiche ohne Substanz. Wir sprechen nicht über generative KI im Allgemeinen, sondern über Ihre konkreten Prozesse — mit den Zahlen und Mengengerüsten, die Sie heute schon haben.

Und weil wir selbst bauen, wissen wir, was technisch geht und was nicht. Eine Empfehlung, die technisch nicht umsetzbar ist, wäre für uns peinlich. Wir trennen den Hype von dem, was Ende dieses Jahres tatsächlich produktiv läuft — und sagen offen, welche vielversprechenden Ansätze frühestens in zwei Jahren wirtschaftlich sein werden.

Unser Blick ist der eines technisch fundierten Sparringspartners, nicht der eines Verkäufers. Das merkt man dem Ergebnis an — und vor allem dem Tonfall, in dem wir mit Ihnen arbeiten.

Anwendungsfälle

Wann Sie uns zur Beratung rufen sollten.

01

Der Vorstand will KI, Sie wissen nicht, wo anfangen

Sie sollen eine Strategie liefern, ohne dass die Grundlagen klar sind. Wir helfen, die Prozesslandschaft strukturiert zu durchleuchten und die zwei bis drei vielversprechendsten Kandidaten zu identifizieren.

02

Sie überlegen, Microsoft Copilot oder ChatGPT Enterprise einzuführen

Die Lizenz ist nicht teuer, aber die Einführung hat Kosten, die viele unterschätzen: Datenschutz, Schulung, Governance. Wir schauen, ob der Nutzen in Ihrem Haus den Aufwand rechtfertigt.

03

Sie testen bereits Tools, der Mehrwert ist unklar

Verschiedene Abteilungen probieren verschiedene Tools. Es fehlt eine einheitliche Linie. Wir analysieren, was tatsächlich läuft, was Wirkung hat — und räumen auf, was nicht funktioniert.

04

Der Wettbewerb setzt plötzlich auf KI

Pressemeldungen sind eine schlechte Grundlage für Strategie. Wir schauen uns an, was Wettbewerber tatsächlich tun und wie ernst es zu nehmen ist — und wo Sie sich gezielt positionieren können.

05

Sie wollen ein KI-Projekt ausschreiben

Eine Ausschreibung scheitert oft an der Anforderungslage. Wir helfen beim Anforderungsdokument, bei der Bewertung von Angeboten und bei der Auswahl eines geeigneten Umsetzungspartners — auch wenn das nicht wir sind.

06

Ihre Mitarbeiter haben widersprüchliche KI-Ideen

Jede Abteilung will etwas anderes. Wir moderieren eine strukturierte Diskussion, dokumentieren Vorschläge, bewerten sie nach Machbarkeit und Wirkung. Am Ende steht eine gemeinsame Priorisierung.

Vorgehen

Wie wir beraten.

Unsere Beratung ist bewusst kurz: zwei bis vier Wochen, ein bis zwei Workshops, ein schriftlicher Bericht mit Empfehlungen. Wir arbeiten mit denen, die den Prozess tatsächlich machen — nicht nur mit dem Führungsteam. Das klingt offensichtlich, ist aber in der Beratungspraxis eher selten.

Die Ergebnisse liefern wir als konkretes Dokument: eine Liste von drei bis fünf Automatisierungs-Kandidaten, jeweils mit geschätztem Aufwand, erwartetem Nutzen, technischer Umsetzbarkeit und Risiken. Plus einer Empfehlung, ob wir oder ein anderer Anbieter die Umsetzung machen sollte.

Wir verkaufen keine Abhängigkeit. Wenn die Beratung zeigt, dass Sie gerade nichts bauen sollten, sagen wir das. Wenn jemand anderes der bessere Partner für die Umsetzung ist, sagen wir das auch.

Erster Schritt

Ein unverbindliches Erstgespräch.

Bevor wir über Beratungspakete oder Formate sprechen, wollen wir zuerst verstehen, wo Sie stehen. Haben Sie bereits KI-Projekte laufen, oder stehen Sie am Anfang? Suchen Sie eine Übersicht oder die Antwort auf eine bestimmte Frage? Soll der Auftraggeber der Vorstand sein, die IT oder eine Fachabteilung?

Ein 45-minütiges Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir klären die Ausgangslage, erkennen, welches Format der Zusammenarbeit sinnvoll wäre, und sagen offen, ob unsere Beratung zu Ihrer Situation passt.

Falls eine Beratung mit uns der richtige Weg ist, folgt ein konkreter Vorschlag mit klar umrissenem Umfang. Falls nicht, empfehlen wir einen passenderen Weg — auch wenn er nicht über uns führt.

FAQ

Häufige Fragen.

Verkaufen Sie nach der Beratung auch gleich die Umsetzung?

Nur wenn es passt. Wir empfehlen regelmäßig andere Anbieter, wenn die ein bestimmtes Thema besser können oder näher sind. Unsere Reputation lebt davon, dass Sie unsere Empfehlungen ernst nehmen können — nicht davon, dass wir jeden Auftrag für uns gewinnen.

Arbeiten Sie unabhängig von Technologie-Herstellern?

Ja. Wir haben keine Partner-Verträge mit OpenAI, Microsoft, Anthropic, Google oder SAP. Wir setzen das ein, was zum Problem passt, nicht das, wofür wir Provisionen bekommen würden.

Was unterscheidet Sie von großen Beratungshäusern?

Drei Dinge: Wir sind klein genug, um direkt mit Ihnen zu arbeiten — nicht über drei Ebenen. Wir bauen selbst, kennen also die technische Machbarkeit aus erster Hand. Und wir enden nicht mit einer Präsentation, sondern mit einem umsetzbaren Plan.

Führen Sie auch Schulungen durch?

Ja, wenn sie Sinn ergeben. Wir machen keine Grundlagen-Kurse zu „KI für alle", sondern kontextbezogene Schulungen — zum Beispiel, wie Ihr Einkauf ein bestimmtes Tool sinnvoll einsetzt. Maximal ein halber Tag, mit Ihren echten Daten.

Wie läuft das DSGVO-rechtlich?

Jede Beratung beginnt mit einer kurzen Datenschutz-Einordnung. Wir schauen, welche Daten Sie in welchem Prozess verwenden und was das für die Werkzeug-Auswahl bedeutet. Bei Bedarf ziehen wir Ihre Datenschutz-Beauftragten hinzu oder empfehlen einen spezialisierten Anwalt.

Wer arbeitet konkret an der Beratung?

Die Person, die bei Ihnen im Haus ist, ist auch die, die den Bericht schreibt. Keine Junior-Berater, die Aufgaben abarbeiten. Wir sind bewusst klein.

Nächster Schritt

Ein Gespräch. Keine Präsentation.

45 Minuten. Wir hören, welche Prozesse Sie aufhalten, und sagen offen, ob wir helfen können — oder nicht.

Termin vorschlagen